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Android 2.0: Was bringt die neue Version von Googles Handy-Betriebssystem?

27. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

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Palm Pre: Der iPhone-Rivale

27. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Fenster schliessenJedes dritte Smartphone wird als nächster iPhone-Killer hochgejubelt, alle paar Monate ein neues. Allein: Das iPhone ist so erfolgrech wie nie. Auch Palms Pre, der in Deutschland exklusiv von O2 vertrieben wird, ändert daran nichts. Doch in einem Test für die WirtschaftsWoche schreibt mein Kollege Thomas Kuhn, dass er doch in einigen Punkten an das große Vorbild heranreicht.

Nicht nur beim Preis schlägt der Pre Apples iPhone: Für etwa 480 Euro gibt es den Neuling bei O2 ohne Mobilfunkvertrag, schreibt Kuhn. Zwar eigne sich auch die unter das Display geschobene Minitastatur des Palm nicht zum Tippen langer Texte. Bequemer als der Kampf mit den virtuellen Bildschirmtasten des iPhone sei sie aber allemal.

Auch das neue Betriebssystem aus dem Hause Palm, WebOS, ist der Apple-Oberfläche an vielen Stellen überlegen: Pre-Nutzer können parallel Mails schreiben, Termine abstimmen und Programme ausführen. Und wenn es um das Kontakte- und Terminmanagement gehe, schreibt Kuhn, dann setzt der 135 Gramm schwere Pre Maßstäbe: Als erstes Gerät seiner Art führt er die Adresseinträge der Kontakte aus unterschiedlichsten Quellen zu einer Adresskarte zusammen, aus Outlook-Kontakten, dem Google-Adressbuch oder der Facebook-Freundesliste.

Leider lassen Akku und Anzahl der Applikationen noch zu Wünschen übrig. Aber das, so die Hoffnung der Pre-Fans, werde sich möglicherweise schon mit dem nächsten Update der Pre-Software erledigt haben.

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Neuer Job auf dem Sofa: Unternehmen heuern virtuelle Praktikanten

25. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Heimarbeit gehört zu diesen Trends, die seit Jahren angeblich die Wirtschaft revolutionieren. Doch bislang passierte wenig. Die Kultur dafür war in vielen Unternehmen zu konservativ und die Technik blieb lange hinter den hohen Erwartungen zurück.

Nun ist die Zeit offenbar gekommen, jedenfalls in Großbritannien und den USA. Amerikanische Unternehmen scheinen sich zunehmend nach virtuellen Praktikanten umzusehen, die nur per Skype, Instant Messenger und Mail mit ihrem Arbeitgeber verbunden sind: Die New Yorker Internet-Personalvermittlung Urban Interns berichtete CNN, dass 24 Prozent der auf ihrer Seite  ausgeschriebenen Praktikantenposten solche virtuellen Stellen sind.

Die neuen Mitarbeiter müssen nicht einmal in der gleichen Stadt leben. Manchmal arbeiten sie sogar in völlig anderen Zeitzonen.

Der Vorteil dieser virtuellen Arbeitskräfte: Unternehmen können Talente anheuern, die es vor Ort nicht gibt. Die Bewerber wiederum können in einer Nische Erfahrung sammeln, die in ihrem Land noch nicht existiert.

Die Betreiber der britischen Seite Enternships, auf der Startups mit neuen Mitarbeiten zusammengebracht werden, berichten, dass bereits rund ein Drittel der bei ihnen ausgeschriebenen Stellen virtuell seien, darunter Jobs im Verkauf oder Marketing.

Klar, dass es viele offene Fragen gibt: Wie zuverlässig sind solche virtuellen Mitarbeiter? Wie kann man die Qualität ihrer Arbeit kontrollieren? Wie groß ist die Gefahr, dass auf diesem Weg möglicherweise Mitarbeiter von Wettbewerbern eingeschleust werden? Dennoch: Für Unternehmen, die etwa Entwickler für spezielle Bereiche suchen, können solche virtuellen Jobs ein hilfreiches Instrument sein. Vor allem Mobile-Startups haben gerade Probleme, die richtigen Leute zu finden. Anderswo, in Asien etwa, könnten sie auf virtuellem Weg solche Experten finden.

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Augmented Reality: Die interaktive Visitenkarte

21. Oktober 2009 · 2 Kommentare

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Die wichtigsten Technologie-Trends 2010

20. Oktober 2009 · 1 Kommentar

Gartner hat wie jedes Jahr seinen Technologie-Ausblick für das nächste Jahr veröffentlicht. Zu den zehn wichtigsten Trends 2010 gehören auch Mobile Applikationen.

Die Begründung lautet:

By year-end 2010, 1.2 billion people will carry handsets capable of rich, mobile commerce providing a rich environment for the convergence of mobility and the Web. There are already many thousands of applications for platforms such as the Apple iPhone, in spite of the limited market and need for unique coding. It may take a newer version that is designed to flexibly operate on both full PC and miniature systems, but if the operating system interface and processor architecture were identical, that enabling factor would create a huge turn upwards in mobile application availability.

Die übrigen (oft recht nahe liegenden) Trends sind:

  • Cloud Computing,
  • Advanced Analytics,
  • Client Computing,
  • IT for Green,
  • Reshaping the Data Center,
  • Security – Activity Monitoring,
  • Flash Memory,
  • Virtualization for Availability

und:

  • Social Computing. Workers do not want two distinct environments to support their work – one for their own work products (whether personal or group) and another for accessing “external” information. Enterprises must focus both on use of social software and social media in the enterprise and participation and integration with externally facing enterprise-sponsored and public communities. Do not ignore the role of the social profile to bring communities together.

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Mobiles Internet: Kunden unzufrieden

20. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Über Twitter bin ich gerade auf eine interessante Studie aufmerksam geworden: Laut einer unabhängigen Untersuchung der Mobile-Spezialisten von Gomez sind Nutzer mit dem mobilen Internet unzufrieden, vor allem, weil viele der Seiten zu langsam laden. Viele Nutzer erwarten nämlich, dass sich die Seiten mobil eben so schnell oder sogar schneller aufbauen, als auf dem Rechner Zuhause. Müssen Nutzer länger als 6-10 Sekunden warten, so die Studie, brechen sie ab. Über 60 Prozent der Abbrecher sagen zudem, dass sie nicht wieder zu der Seite zurückkehren werden. Und Probleme mit den Seiten haben offenbar die meisten der Befragten. (via)

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Wie das mobile Internet soziale Medien revolutioniert

16. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Das mobile Internet revolutioniert das Web 2.0. Beobachtern der Szene ist das zwar schon länger klar. Doch Forrester hat das nun in einer lesenswerten Studie noch einmal zugespitzt formuliert und zahlreiche interessante Daten zusammengetragen:

  • Im September besuchte etwa jeder fünfte Facebook-Nutzer das Portal über sein Handy. Das waren 65 Millionen Menschen.
  • Twitter schließt in Großbritannien für verschiedenen Sonderleistungen eine Kooperation mit O2.
  • Telefongesellschaften stoßen ins Social Web vor, Vodafone etwa mit seinem Dienst 360 und Orange mit Social Life, mit denen Nutzer Zugänge zu sozialen Netzwerken organisieren können.
  • Zugleich versuchen Handyhersteller, soziale Netzwerke in ihren Geräten zu integrieren: INQ ist ein gutes Beispiel dafür. Auch Nokia will Zugänge zu Facebook & Co. bei einigen Modelle ab Werk mit ausliefern.

Fazit der Forrester-Analysten:

Indeed, mobile social activity is more than just accessing social networking sites while on the go. Mobile phones have the potential to become the hub of Social Computing activities and to be more than just a complement to the PC experience. Mobile phones will increasingly become the glue that holds the social graph together, offering creative tools and immediacy, presence, location, and context when interacting with the real world. The “always on” mobile connected handset frees the Social Web from the chains of the PC and thrusts it into the real world.

Und die aufgeführten Beispiele sind erst ein Anfang. In den nächsten Monaten werden wir viele neue Dienste sehen, die das soziale Netz ins mobile Web bringen. Doch das wird zu einer Spaltung führen bei Internet-Nutzern, zwischen denen, die heute schon skeptisch sind gegenüber Social Networks und denen die die neuen Angebote mobil nutzen.

In Großbritannien, wo die Nutzung sozialer Netzwerke deutlich früher begonnen hat als in Deutschland, nutzen 40 Prozent der 16 bis 25-Jährigen die Netzwerke auch von ihrem Handy aus. Ältere sind skeptisch. Möglicherweise werden viele den Anschluss ins mobile Zeitalter verpassen.

Und während die einen noch skeptisch sind, werden die anderen ihren Freundeskreis für neue Angebote öffnen, die dann etwa Interessen von Freunden vergleichen und daraus Gemeinsamkeiten ableiten. Dann werden auch ortsbezogene Dienste eine Rolle spielen, die bislang vor allem deshalb ihren Durchbruch noch nicht erlebt haben, weil sie den Nutzern keinen wirklichen Mehrwert bieten.

Doch wenn mein Handy mir erst sagen kann, welche Bars und Clubs in der Umgebung von Menschen besucht werden, die ähnliche Interessen habe wie ich, dann wird das Thema für immer mehr Menschen interessant. Ich glaube nicht nur, dass das mobile Internet die sozialen Netzwerke revolutionieren wird. Ich bin mir sicher, dass ein großer Teil der sozialen Netzwerke künftig ausschließlich mobil genutzt wird. Und die Entwicklung wird sehr schnell gehen.

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Medizin: Briten wollen Sprechstunde per SMS

14. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Laut einer Umfrage der Marktforscher von Lightspeed Research wünschen britische Patienten, dass ihr Handy eine größere Rolle bei der Gesundheitsversorgung spielt. Einer von fünf Briten möchte seine Arzttermine per SMS vereinbaren, 43 Prozent hätten gerne eine SMS-Erinnerung für Routine-Untersuchungen. Und immer noch mehr als 20 Prozent hätten gerne die Ergebnisse ihrer Untersuchungen per SMS. Und die SMS-Sprechstunde ist längst nicht nur bei Jüngeren begehrt: Sogar mehr als jeder Fünfte der 45 bis 55-Jährigen wünscht sich Untersuchungsergebnisse per Textnachricht. Bislang, so die Umfrage, kommunizieren allerdings nur vier Prozent der Befragten mit ihrem Doc per SMS. Die Briten haben noch einen weiten Weg vor sich. (via)

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E-Reader-Boom überrascht Experten

8. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

kindleDass sich E-Books gut verkaufen, ist kein Geheimnis. Doch die nächste Urlaubssaison könnte elektronischen Büchern einen größeren Schub bescheren als angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt Forrester in einer aktuellen Marktanalyse. Der Grund: Sinkende Preise, mehr verfügbare E-Book-Modelle, bessere Distributionswege und vor allem: Ein nicht enden wollender Medienhype. All das, so die Analysten, führe zu einem stärkeren Wachstum als erwartet.

Statt der prognostizierten zwei Millionen, werden laut der Analysten 2009 wahrscheinlich drei Millionen E-Books verkauft, alleine 900.000 in der Weihnachtszeit. Für das nächste Jahr sehen die Zahlen noch besser aus: Laut Forrester werden sich die Verkaufszahlen dann verdoppeln.

Gestern hat Amazon angekündigt, dass das E-Book Kindle nun auch in Deutschland zu haben sein wird. Aber der prominenteste eReader ist längst nicht mehr die einzige Alternative. In wenigen Tagen kommt der Sonys E-Book-Reader PRS-600 heraus, den mein Kollege Thomas Kuhn für die aktuelle WirtschaftsWoche lesenswert getestet hat.

Zudem hat Konkurrent Hugendubel angekündigt, im Oktober einen 300 Euro teures E-Book des koreanischen Produzenten iRiver herauszubringen. Der Online-Buchhändler Libreka will zudem das Cybook Opus des französischen Herstellers Bookeen für rund 250 Euro vertreiben. Und auch der taiwanische EeePC-Produzent Asus sowie Wettbewerber MSI entwickeln eigene Reader.

Wie erfolgreich Amazons Kindle ist, weiß niemand genau. Amazon-Chef Jeff Bezos hat in einem Interview mit der New York Times ein paar Zahlen verraten: Bietet Amazon von einem Buch sowohl eine Papier- wie auch eine elektronische Version an, liege der Anteil der verkauften E-Bücher an den Gesamtverkäufen bei 48 Prozent. Das ist spektakulär und zugleich ein Hinweis darauf, dass Amazon deutlich mehr seiner Lesegeräte verkauft, als bislang vermutet. Zahlen hält das Unternehmen dennoch geheim.

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Handys in Entwicklungsländern: Die Revolution in Zahlen

7. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Jeffrey Sachs, einer der bedeutendsten Entwicklungsexperten der Welt sieht es so: Handys und das mobile Internet seien „the single most transformative tool for development“. Wie Recht Sachs damit behalten wird, war vor wenigen Jahren noch überhaupt nicht absehbar. Immer mehr Studien aus aller Welt belegen jetzt: Handys haben den Alltag in Industrieländern zwar auch mächtig verändert. Doch die eigentliche Revolution findet in Entwicklungsländern statt.

  • 2000 wurden ein Viertel der weltweit verkauften Handys in Entwicklungsländern genutzt. Anfang 2009 stieg die Zahl der weltweit genutzten Handys auf vier Milliarden – der Anteil der in Entwicklungsländern genutzten Telefonen lag bei drei Vierteln.
  • Mit 700 Millionen Verträgen ist China der größte Mobilfunkmarkt der Welt.
  • In keinem Land legen sich mehr Menschen im Monat ein Handy zu: Allein im März kamen 15,6  Millionen Handynutzer hinzu. Rund 400 Millionen Inder besitzen ein Mobiltelefon, 110 MIllionen davon leben auf dem Land (1. Halbjahr 2009). Nur 65 Millionen Inder dagegen haben einen Internetanschluss.
  • Gerade für ländliche Gegenden in Indien versuchen Unternehmen zunehmend, ihre Kunden über mobile Werbung zu erreichen. Ein neues Milliardengeschäft entsteht.
  • Das Wachstum der Handyanschlüsse in Industrieländern wird sich verlangsamen und in den nächsten Jahren stagnieren. Die Landbewohner in Entwicklungsländern dagegen das Wachstum in den nächsten Jahren antreiben.
  • In Südafrika gibt es so viele Handyanschlüsse wie Einwohner, in Ghana liegt das Verhältnis bereits bei 98 Prozent, Kenia und Tansania werden die 100 Prozent im Jahr 2013 erreichen.
  • Dabei entstehen neue Telekommunikationsriesen in Indien, China und Afrika.
  • Hält das Wachstum an, werden 2013 sechs Milliarden Handyanschlüsse existieren.
  • Und der Boom führt zu einer Revolution im Leben der Armen.
  • Schon heute geben viele Menschen in Afrika rund die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für Mobilfunkdienste aus.
  • Sie vergleichen Preise, tauschen Informationen aus und sind für ihre Kunden erreichbar, auch wenn sie nicht genug Kapital haben, um etwa einen Shop zu betreiben. Studien belegen, dass Handys die Geschäfte von solchen Mikro-Entrepreneuren antreiben.
  • Sieben Millionen der 38 Millionen Kenianer zahlen mit ihrem Handy.
  • Eine Studie der London Business School ergab: Zehn zusätzliche Handys auf 100 Einwohner eines typischen Entwicklungslandes steigern das Pro-Kopf-Wachstums um 0,6 Prozentpunkte.
  • Der mobile Boom in Entwicklungsländern wiederum wird neue Dienste hervorbringen. Indische Bauern nutzen Reuters Market Lite, einen textbasierten Dienst, der sie mehrmals am Tag mit Wetterinformationen, Marktdaten und anderen Informationen versorgt. Die Kunden berichten von steigenden Profiten. Ähnliche Dienste sind in China erfolgreich.
  • In einem nächsten Schritt wird das mobile Internet die Entwicklungsländer erobern: 2014 wird es 1,4 Milliarden mobile Breitbandanschlüsse geben.

Quellen: Africafocus, Economist, TMC, DNA, Businessweek, MIS, CKS

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