Mit dem mobilen Internet aus der Krise

Das mobile Internet erlebt seinen Durchbruch als erstes in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls der Digital Competitiveness Report der Europäischen Union.

Die Versorgung mit Handys sei in Europa so groß, wie  nirgends sonst auf der Welt. Es gibt in der EU inzwischen mehr Handys als Einwohner: Laut der aktuellen Zahlen haben 119 Prozent der Europäer ein Mobiltelefon. In Japan und den USA liegen diese Werte eher bei 80 Prozent. Europa hat zudem mehr mobile Internet-Nutzer als die USA oder China.

Das Problem: “Europe’s mobile communications success has not spilled over into wireless broadband, where Asia is emerging as the world leader,” so der Report.

Die weiteren Ergebnisse der Studie:

  • Die Hälfte der Haushalte und vier von fünf Unternehmen haben einen schnellen Internet-Breitbandanschluss.
  • Mehr als die Hälfte der Europäer nutzen das Netz bereits regelmäßig, 56 Prozent, um genau zu sein. 2004 waren erst ein Drittel regelmäßig im Netz.
  • Mehr als 70 Prozent der 16-24-Jährigen tauschen online Informationen aus.
  • In Europa haben 144 Millionen Menschen einen Internet-Breitbandanschluss, in den USA sind es nur 84 Millionen.

Fazit der EU:

Europe can advance even further as a generation of „digitally savvy“ young Europeans becomes a strong market driver for growth and innovation. Building on the potential of the digital economy is essential for Europe’s sustainable recovery from the economic crisis.

We should seize the opportunity of a new generation of Europeans who will soon be calling the shots in the European market place. These young people are intensive internet users and are also highly demanding consumers. To release the economic potential of these ‚digital natives‘, we must make access to digital content an easy and fair game.

Nachtrag: Gestern kam noch der Communications Outlook der OECD heraus.  Das Ergebnis:  Mobiles Telefonieren ist in den Niederlanden, Finnland und Schweden am billigsten. Deutschland kommt weniger gut weg und mit Rang 24 auf den hinteren Plätzen. (via)

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