Studie: SMS machen Kinder dumm

Forscher der australischen Monash University haben die Folgen von SMS-Nutzung bei Kindern untersucht. Die eigentliche Frage war, ob Handystrahlung bei Jüngeren Hirntumore fördere. Das Ergebnis: Zwischen Krebs und Handynutzung gebe es bislang keinen Zusammenhang. Doch das massenhafte Verschicken von Nachrichten mit Hilfe von Texterkennungsfunktionen wirke sich dennoch auf das Gehirn aus, mit angeblich gravierenden Folgen. Allerdings ganz anders, als gedacht.

Die Forscher stellten fest, dass Kinder, die solche Texterkennungsdienste öfter nutzen, zwar mit gestellten Aufgaben schneller fertig werden. Doch dabei machen sie deutlich mehr Fehler und geben generell mehr falschen Antworten als Kinder, die weniger SMS-Nachrichten verschicken.

Das Fazit der Forscher: „Predicitve Texting“, wie die automatischen Ausfüllhilfen von Handys auch genannt werden, trainieren Kinder dazu, ungenau zu arbeiten und weniger über gestellte Aufgaben nachzudenken. Wer es gewohnt sei, ein paar Buchstaben zu tippen und dadurch das gesuchte, ganze Wort zu erhalten, gewöhne sich möglicherweise daran und komme zu dem Schluss, die Welt sei immer so. Deshalb mache die Funktion Kinder dümmer und verhindere unabhängiges Denken.

(via Switched, via ABC Science]

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2 Antworten zu “Studie: SMS machen Kinder dumm

  1. habe mich schon länger gefragt, ob das auch eine folge der rechtschreibprüfung von word sein kann…

  2. Pingback: Die Text-Revolution: Wie neue Medien die Schreibfähigkeiten verbessern « ungedruckt

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