Archiv der Kategorie: Mobile

Steuern Sie Ihr Auto doch einfach mal mit dem iPhone

Eine wachsende Zahl von Autoherstellern entwickeln Möglichkeiten das iPhone mit dem Auto zu verbinden. Forscher an der Freien Universität Berlin können sogar ein Auto mit dem iPhone steuern. Doch der spektakulärste Versuch ist dieser hier:

9 iPhone Apps für das Auto

Für fast jeden Lebensbereich gibt es eine App. Für den Straßenverkehr sind es allerdings  noch recht wenige. Folgende Ansätze sollte man dennoch im Auge behalten:

  • Viper SmartStart ist eine iPhone-App, die das Auto nicht nur öffnet, sondern es auch starten kann.
  • FindMyCar ist ein Programm, das denjenigen hilft, die nie genau wissen, wo genau sie ihr Auto abgestellt haben. Besonders bei stressigen Weihnachtseinkäufen nützlich.
  • Das Gleiche leistet Car Finder. Die Applikation mischt zudem Videobilder des Telefons mit digitalen Informationen und GPS-Ortsdaten.
  • Mit AccuFuel können Autofahrer zudem ihren Benzinverbrauch überwachen.
  • Blitzer und Trapster warnt Sie vor Radarfallen.
  • Ähnliches leistet auch das Navigationssystem Navigon Mobile Navigator.
  • Über die iPhone-App von Sixt kann man zumindest schon Autos vorbestellen.
  • Der US-Car-Sharing-Anbieter Zipcar zeigt seinen Kunden zudem, wo sie das nächste freie Auto finden.
  • Nissan wiederum entwickelt Applikationen, mit denen Autofahrer ihren Verbrauch und ihre Fahrweise analysieren können.
  • Chrysler-Fahrer können das iPhone bereits als Schlüssel für ihr Auto verwenden.

Aber die Autohersteller wollen das Geschäft nicht allein den iPhone-Programmierern und Apple überlassen. BMW plant deshalb eine Art eigenen App Store, dessen Programme BMW-Fahrer direkt auf das Computersystem ihres Autos herunterladen können. Darunter Reiseführer, Verbindungen mit Twitter und Facebook oder virtuelle Branchenbücher, die dem Fahrer unterwegs Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten empfehlen.

Android 2.0: Was bringt die neue Version von Googles Handy-Betriebssystem?

Paid Content: Kartell alter Schule

Für das neue Debattenportal „The European“ habe ich einen Kommentar über Paid Content im Internet geschrieben. Gerade sehe ich, dass er schon erschienen ist. Ich habe dort noch einmal ausgeführt, dass die meisten Bezahlstrategien der Verlage im Netz scheitern werden, weil sie nur die bekannten Print-Modelle auf das Netz, schlimmer noch: Auf das mobile Internet übertragen. Um innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln würde es dagegen schon reichen, die neuen Möglichkeiten der Technik zu nutzen.

Hier geht es zum Text.

Mobiles Internet: Kunden unzufrieden

Über Twitter bin ich gerade auf eine interessante Studie aufmerksam geworden: Laut einer unabhängigen Untersuchung der Mobile-Spezialisten von Gomez sind Nutzer mit dem mobilen Internet unzufrieden, vor allem, weil viele der Seiten zu langsam laden. Viele Nutzer erwarten nämlich, dass sich die Seiten mobil eben so schnell oder sogar schneller aufbauen, als auf dem Rechner Zuhause. Müssen Nutzer länger als 6-10 Sekunden warten, so die Studie, brechen sie ab. Über 60 Prozent der Abbrecher sagen zudem, dass sie nicht wieder zu der Seite zurückkehren werden. Und Probleme mit den Seiten haben offenbar die meisten der Befragten. (via)

Wie das mobile Internet soziale Medien revolutioniert

Das mobile Internet revolutioniert das Web 2.0. Beobachtern der Szene ist das zwar schon länger klar. Doch Forrester hat das nun in einer lesenswerten Studie noch einmal zugespitzt formuliert und zahlreiche interessante Daten zusammengetragen:

  • Im September besuchte etwa jeder fünfte Facebook-Nutzer das Portal über sein Handy. Das waren 65 Millionen Menschen.
  • Twitter schließt in Großbritannien für verschiedenen Sonderleistungen eine Kooperation mit O2.
  • Telefongesellschaften stoßen ins Social Web vor, Vodafone etwa mit seinem Dienst 360 und Orange mit Social Life, mit denen Nutzer Zugänge zu sozialen Netzwerken organisieren können.
  • Zugleich versuchen Handyhersteller, soziale Netzwerke in ihren Geräten zu integrieren: INQ ist ein gutes Beispiel dafür. Auch Nokia will Zugänge zu Facebook & Co. bei einigen Modelle ab Werk mit ausliefern.

Fazit der Forrester-Analysten:

Indeed, mobile social activity is more than just accessing social networking sites while on the go. Mobile phones have the potential to become the hub of Social Computing activities and to be more than just a complement to the PC experience. Mobile phones will increasingly become the glue that holds the social graph together, offering creative tools and immediacy, presence, location, and context when interacting with the real world. The “always on” mobile connected handset frees the Social Web from the chains of the PC and thrusts it into the real world.

Und die aufgeführten Beispiele sind erst ein Anfang. In den nächsten Monaten werden wir viele neue Dienste sehen, die das soziale Netz ins mobile Web bringen. Doch das wird zu einer Spaltung führen bei Internet-Nutzern, zwischen denen, die heute schon skeptisch sind gegenüber Social Networks und denen die die neuen Angebote mobil nutzen.

In Großbritannien, wo die Nutzung sozialer Netzwerke deutlich früher begonnen hat als in Deutschland, nutzen 40 Prozent der 16 bis 25-Jährigen die Netzwerke auch von ihrem Handy aus. Ältere sind skeptisch. Möglicherweise werden viele den Anschluss ins mobile Zeitalter verpassen.

Und während die einen noch skeptisch sind, werden die anderen ihren Freundeskreis für neue Angebote öffnen, die dann etwa Interessen von Freunden vergleichen und daraus Gemeinsamkeiten ableiten. Dann werden auch ortsbezogene Dienste eine Rolle spielen, die bislang vor allem deshalb ihren Durchbruch noch nicht erlebt haben, weil sie den Nutzern keinen wirklichen Mehrwert bieten.

Doch wenn mein Handy mir erst sagen kann, welche Bars und Clubs in der Umgebung von Menschen besucht werden, die ähnliche Interessen habe wie ich, dann wird das Thema für immer mehr Menschen interessant. Ich glaube nicht nur, dass das mobile Internet die sozialen Netzwerke revolutionieren wird. Ich bin mir sicher, dass ein großer Teil der sozialen Netzwerke künftig ausschließlich mobil genutzt wird. Und die Entwicklung wird sehr schnell gehen.

Medizin: Briten wollen Sprechstunde per SMS

Laut einer Umfrage der Marktforscher von Lightspeed Research wünschen britische Patienten, dass ihr Handy eine größere Rolle bei der Gesundheitsversorgung spielt. Einer von fünf Briten möchte seine Arzttermine per SMS vereinbaren, 43 Prozent hätten gerne eine SMS-Erinnerung für Routine-Untersuchungen. Und immer noch mehr als 20 Prozent hätten gerne die Ergebnisse ihrer Untersuchungen per SMS. Und die SMS-Sprechstunde ist längst nicht nur bei Jüngeren begehrt: Sogar mehr als jeder Fünfte der 45 bis 55-Jährigen wünscht sich Untersuchungsergebnisse per Textnachricht. Bislang, so die Umfrage, kommunizieren allerdings nur vier Prozent der Befragten mit ihrem Doc per SMS. Die Briten haben noch einen weiten Weg vor sich. (via)